Carmarque – das wunderschöne Frankreich

Die Camargue ist eines der schönsten Gebiete Frankreichs, im Süden des Landes am Mittelmeer gelegen, zwischen, beziehungsweise neben den beiden Mündungsarmen der Rhône, Petit Rhône und Grand Rhône.

Einen Camargue-Urlaub beginnt man am besten in Arles, zu dessen Stadtgebiet die Camargue gehört. Arles bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel das Amphitheater, in dem noch heute unblutige Kämpfe mit den berühmten schwarzen Camargue-Stieren stattfinden, das Antike Theater oder die Reste des römischen Forums.

Für einen ausgiebigen Stadtbummel sollte man einige Zeit einplanen. Die gesamte Region Camargue ist als Landschaftsschutzgebiet ausgeschrieben.

Ein relativ kleiner Teil, der Etang de Vaccares mitsamt weiter südlich gelegenen Seen und Sümpfen, ist als Naturschutzgebiet gekennzeichnet. Es ist eine wilde, raue, ebene Landschaft mit einer außergewöhnlichen Flora und Fauna sowie einer Flut an Farben und Gerüchen. Neben seiner Bedeutung als Vogelreservat – so leben hier unter anderem Flamingos – kennt man den Landstrich vor allem wegen der weißen Camargue-Pferde, die halbwild in den Salzsteppen leben.

Im Süden liegt Salin-de-Giraud. Touristisch ist der Salinen-Ort weniger interessant, jedoch führt von hier aus ein Fußweg (25 Kilometer lang) quer durch das Naturschutzgebiet nach Les Saintes-Maries-de-la-Mer. Auf diese Weise kann man die einzigartige Landschaft am besten erkunden. Weiterhin ist es möglich, sich ein Pferd zu mieten.

Berühmt geworden ist Les Saintes-Maries-de-la-Mer als Pilgerort und wegen der gleichnamigen Wehrkirche. Verehrt werden hier Marie Jakobé und Marie Salomé sowie die sogenannte schwarze Sara, die Schutzheilige der Roma. Um sie ranken sich viele Mythen und Legenden, die der Stadt einen besonderen Flair verleihen.

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